Raunheimer Jugendwehr lässt langjährigen Jugendleiter hochleben

Die Jugendfeuerwehr hat den langjährigen Jugendwart Maik Klärner am Freitag in einer Feierstunde verabschiedet. Der Feuerwehrmann hatte der Nachwuchsorganisation, die durch sein Wirken maßgeblich geprägt wurde, zwölf Jahre lang vorgestanden. Zu der Feier in der Fahrzeughalle hatten sich nicht nur die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, sondern auch jene eingefunden, die durch Klärner zur Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr gefunden hatten. Von 25 jungen Leuten, die während der Amtszeit in die Einsatzabteilung übernommen wurden, sind noch neun dabei. Mit Patrick Wietczorek und Patrick Spalke gehören auch der neue Jugendwart sowie dessen Stellvertreter dazu.

Maik Klärner kam als einziges Familienmitglied im Alter von zwölf Jahren zur Freiwilligen Feuerwehr. Ein   Maik Klärner wurde unter anderem von seinen ehemaligen Zöglingen, die mittlerweile in die Einsatzabteilung  wechselten, hoch leben lassen. 	Foto: Michael KappFreund, der bereits Mitglied war, hatte Maik mitgenommen. Er sei sofort „Feuer und Flamme“ für die   Feuerwehr gewesen, erinnert sich der heute 31-Jährige, ein gelernter Fliesenleger. Mit 19 Jahren löste   Klärner Norbert Waletzek, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, im Amt des   Jugendwartes ab.

Welch tiefen Eindruck der junge Mann bei seinen Schützlingen hinterlassen hat, war am Freitag bei der    Feierstunde zu erkennen, wo die zurückliegenden Jahre mit einer beeindruckenden Fotoschau in Erinnerung     gerufen wurden. Betreuer und Jugendfeuerwehr bedankten sich mit einem großen Plakat, auf dem die   Stationen in den vergangenen Jahren noch einmal fotografisch festgehalten waren. Aufgrund seines   besonderen Verdienstes, der auch über die Grenzen der Stadt wahrgenommen wurde, bekam Maik Klärner am Freitag von Kreis-Jugendfeuerwehrwart Stefan Mauriszat die Floriansmedaille der Hessischen Jugendfeuerwehr in Gold überreicht. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die der Verband zu vergeben. Mauriszat kann sich Klärner übrigens auch gut als Nachfolger vorstellen.

Maik Klärner, der bei der Feuerwehr den Rang eines Zugführers innehat, freut sich zwar auch über nun die gewonnene Freizeit, will sich aber auch zukünftig, etwa bei der Mitgliederwerbung, einbringen. Seine seitherige Arbeit sieht Klärner bei den Nachfolgern in guten Händen. Stadtbrandinspektor Klaus-Dieter Schwarz zeigte sich erfreut, dass sich Klärner nicht ganz zurückziehen will. Der zuständige Dezernent, Stadtrat Hans-Werner Gattung, bezeichnete dessen Arbeit als Grundlage für eine funktionierende Feuerwehr.


 

 

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